Risotto
Das berühmte Italienische Reisgericht, das in so vielen Varianten gibt, erfordert ein wenig Kenntnis von der Zubereitung.
Ein gutes Risotto ist schön cremig, und diese Cremigkeit ist in erster Linie abhängig von der Art der Reises und der Zubereitung. Wir stellen Ihnen hier einige Grundregeln vor, die es es bei der Bereitung eines gutes Risotto zu beachten gilt.
Bereiten Sie immer einen Grundfonds aus Brühe zu. Wählen Sie schon hier diejenige Brühe, die dem Charakter des gewünschten Risotto am ehesten entspricht. Für ein Spargel-Risotto wählen Sie Gemüsebrühe, für ein Risotto mit Huhn Hühnerbrühe, für ein Risotto mit Hummer (siehe Bild) Hummer- oder Fischfonds u.s.w.
Bedecken Sie den Boden eines Topfes oder besser einer breiten Pfanne mit etwas leicht gesalzenem Wasser. Geben Sie den Risottoreis (keinen anderen!) lose die Pfanne und beginnen Sie sofort zu rühren, damit der Reis nicht anbrennt.
Sobald der Reis leicht angeröstet ist, geben Sie ein halbes Glas Weißwein hinzu und lassen Sie diesen unter ständigem Rühren verkochen.
Wenn der Wein verkocht ist und der Reis wieder trocken zu werden beginnt, geben Sie esslöffelweise Ihren Grundfonds hinzu und lassen Sie auch diesen langsam verkochen.
Das Wichtigste, die Schlussphase: Wenn der Reis beginnt, leicht cremig zu werden, ist es Zeit, den Geschmacksgeber, also z.B. klein gehacktes Gemüse für ein Gemüserisotto, hinzuzugeben. Lassen Sie diesen nur wenige Minuten mit dem Reis einkochen, bis das gesamte Gericht eine cremige Masse geworden ist.
Nehmen Sie das Risotto vom Feuer, geben Sie einen Klecks Butter und - je nach Geschmack - ein wenig Parmesan-Käse hinzu und lassen Sie das Risotto bei abgedeckter Pfanne 2 Minuten ziehen. Dann umrühren und servieren.