Die Italienische Küche

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Pasta

Pasta bedeutet "Teig" und bezeichnet gemeinhin alle Nudelgerichte. Die Pasta ist aus der Italienischen Küche nicht wegzudenken; sie ist ihr mit Abstand wichtigster und sicher auch der international bekannteste Teil. Der erste Hauptgang ("Primo piatto"), eines jeden Menüs, ist fast immer ein Pastagang.

In der modernen Italienischen Küche und zum Mittagessen ("Pranzo") wird heute häufig auf die Pasta verzichtet, weil sie aufgrund ihrer vielen Kohlehydrate zu schwer ist, um danach noch zu arbeiten; hier wählen Italiener oft eher einen Antipasti-Teller oder einen Salat. In einem Abendessen ("Cena") ist sie aber auch heute noch fast immer vertreten.

Tatsächlich wird in Italien die Pasta in zwei Grundarten eingeteilt: Die "Pasta secca", trockene Pasta, die meist nur aus Wasser und Hartweizen hergestellt wird und eine harte Konstenz besitzt, und die "Pasta fresca", die einen höheren Feuchtigkeitsgrad aufweist und meist mit Eiern bereitet wird. Im folgenden wollen wir die Unterschiede dieser beiden Arten Pasta einmal genauer vorstellen.

AntipastiHartweizen-Pasta (Pasta secca)

Die Pasta secca ist, wie der Name schon sagt, trocken, also hart und wird fast immer industriell hergestellt. Nach italienischem Recht darf diese Pasta nur aus Wasser und Mehl bestehen. Werden bei der Herstellung auch Eier verwendet, muss die Pasta die Bezeichnung "Teigwaren aus Hartweizengrieß" (Pasta di semola di grano duro) tragen, und die verwendeten Zutaten müssen angegeben werden.

AntipastiFrische Pasta (Pasta fresca)

Die Pasta fresca wird von den sog. "Pastificci" manuell hergestellt und muss frisch gegessen werden. Sie ist generell die hochwertigere Variante der Pasta. Im Gegensatz zur Pasta secca wird frische Pasta aus Mehl und mit mehr Wasser hergestellt, so dass sie weich bleibt. Es wird aus Eiern, Mehl und Wasser ein Teig hergestellt und manuell in die jeweils gewünschte Form gebracht.