Italienische Desserts
Die Italienische Küche bietet eine große Vielfalt an Desserts (Dolci) in allen erdenklichen Variationen. Auch die Desserts haben ihren Ursprung natürlich in einer bestimmten Region; die berühmtesten stammen freilich aus Venetien (Veneto) und sind in ganz Italien und auch überall im Ausland anzutreffen. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen eine Auswahl der bekanntesten Italienischen Desserts.
Die bekanntesten Italienischen Desserts
Tiramisù
("Zieh' mich hoch")
Das Tiramisù stammt aus der Region Venetien (Veneto) und ist heute weltweit bekannt. Es besteht aus mehreren Schichten Löffelbiskuit, die in Kaffee getaucht und durch eine Schicht Mascarpone getrennt werden. Häufig wird auch Amaretto zu der Kaffee-Tunke hinzu gegeben, um ein leicht mandelartiges Aroma zu erhalten.
Panna cotta
("Gekochte Sahne")
Auch die Panna cotta ist auf der ganzen Welt geschätzt und gilt selbst unter Feinschmeckern als etwas besonders. Ursprünglich aus Venetien (Veneto) stammend, ist die Panna cotta allerdings eine nicht ganz einfach herzustellende Spezialität. Sie besteht nur aus Sahne, Zucker, Gelatine und meist auch etwas echter Vanille. Die Kunst besteht in der Abstimmung der Menge Gelatine und im sehr vorsichtigen Kochen der Sahne. Nur wenn die Mengen genau stimmen und das Kochen mit viel Augenmaß geschieht, entsteht nach dem Erkalten eine Art Pudding, der eine schöne Form aufweist, aber nicht zu fest ist.
Cassata
("Käserei" - von "cacio", sizilianisch für "Käse")
Die Cassata stammt aus Sizilien (Sicilia) und ist auch in Norditalien eine hoch geschätzte Spezialität. Allerdings wird sie mit Zurückhaltung geordert, da sie eine "Kalorienbombe" erster Güte ist. Sie besteht aus einer Creme aus frischem Ricotta-Käse,Pinienkernen und Zucker, die in wechselnden Schichten mit Biskuit in eine Form gegeben, stark gekühlt und am Ende gestürzt wird. Als Glasur wird meist dunkle Schokolade verwendet, dekoriert wird die Cassata mit kandierten Früchten.