Antipasti
Antipasti sind heute integraler Bestandteil der Italienischen Küche. In einem kompletten Abendessen bilden sie meist den ersten Gang, oft werden sie aber auch allein als kleine Mittagssmahlzeit gegessen oder am Abend vor dem Essen zum "Aperitivo" gereicht.
Zunächst wollen wir mit einem weit verbreiteten Irrtum aufräumen: Der Begriff "Antipasti" (Plural von Antipasto) bedeutet nicht "keine Pasta", also "kein Teig" . Der Wortteil "Pasto" bedeutet vielmehr "Mahlzeit" und sollte nicht mit "Pasta" (Teig) verwechselt werden. Wie ein "Antibagno" der Vorraum eines Bades ist, bedeutet Antipasto "vor der Mahlzeit" und bezeichnet kleine, meist leichte Speisen, die den Gaumen vor dem ersten reichhaltigeren Gang, dem "Primo piatto" (meist Pasta) stimulieren sollen.
Bei den Deutschen, Österreichischen und Schweizer Verbrauchern sind als Antipasti vor allem in Öl oder Essig eingelegte Produkte bekannt, etwa getrocknete Tomaten, Artischocken oder eingelegte Oliven. In Italien können Antipasti, je nach Region, darüber hinaus auch kleine Wurst- oder Schinkenplatten, Fischsalate und vor allem gegrilltes Gemüse sein. Für alle Antipasti, die frisch zubereitet werden, gilt vor allem eines: erstklassige Produkte! Eine Bruschetta mit Tomate kann nur so gut schmecken, wie es die Tomaten sind.
Die Palette der Antipasti ist schier unendlich groß. Auf die oben erwähnten Produkte, die im Handel als Konserven erhältlich sind, wollen wir hier nicht näher eingehen. Wir widmen uns den frisch zubereiteten Antipasti, bei denen es ganz entscheidend auf die Frische und Qualität der Rohstoffe ankommt.
Auf den folgenden Seiten haben wir einige der berühmtesten Antipasti für Sie zusammengestellt und dabei wie immer größten Wert auf die klassische, originale Zubereitungsart gelegt.